Ich denke…

Ich mache mir so meine Gedanken über die Welt von heute und morgen. Vielleicht ist der eine oder andere darunter, den Du mir mit teilst, der Dich inspiriert und ebenso zum Denken bringt oder mit dem Du gar nichts anfangen kannst. Schau einfach mal…

Rosarote Brille (© Karly Santiago)

Wie rosarot ist Deine Brille?

Wer hoffnungsvoll in die Zukunft blickt und das sogar offen sagt, wird mitunter schief angeschaut. 

Yep, ich bin Verfechterin der rosaroten (Zukunfts)Brille. Manchmal aber setze ich sie nicht erkennbar auf. Wenn nämlich nur gesudert wird, steig ich lieber gleich aus. Nicht dass mir die guten Argumente fehlen würden. Doch wenn mein Gegenüber sich dafür entschieden hat, alles schwarz zu malen, wäre es sinnlos, mein fast unerschütterliches Vertrauen in die Welt (von morgen) zur Schau zu tragen. Ich habe keine Lust, mich für etwas zu rechtfertigen, was der oder die andere partout nicht verstehen möchte. Das raubt nur Energie.

HIER findest Du heraus, warum ich trotzdem Zukunftsoptimistin bin und einlade, mich auf meiner Reise zu begleiten…
Ach ja und meld Dich dort gern zu meinem Newsletter an – ich würde mich freuen!

Stiller Aktionismus (© Tim Mosshold)

Wie still kann Aktionismus sein?

Die Welt wird immer lauter und schneller und anstrengender. Was, wenn wir den Spieß umdrehen, leiser und langsamer und entspannter werden? Was wenn wir ein still-aktionistisches Leben leben?

Während des Live-Podcasts meinte die wunderbare Jutta Kallies-Schweiger von jutta’s zukunftskompetenzen, sie spüre eine Art „Stillen Aktionismus“. Ich fand das spannend: Wie könnte so eine Welt ausschauen? Immerhin bedeutet Aktionismus per definitionem ja übertriebener Betätigungsdrang oder spontanes Handeln ohne Plan. Oft ist auch die Rede von „blindem Aktionismus“, der als falsch gilt und überwiegend negativ konnotiert wird: Wer aktionistisch handelt, geht unüberlegt und ziellos vor. Meist wird damit zudem Hektik assoziiert – und zwar ohne Sinn, Verstand oder Ziel. Man tut, um des Tuns willen. Bäm!

Wie eine Welt des stillen Aktionismus meiner Meinung nach ausschauen könnte, steht HIER

Neugierig (© privat)

Bist Du auch so neugierig wie ich?

Wir werden nie wissen, was die Zukunft bringt. Trotzdem bin ich neugierig und vor allem hab ich Bock drauf, mich mit der Welt von morgen auseinanderzusetzen und sie (dadurch) zu gestalten. Und Du?

Ich stecke meine Nase seit jeher in alle möglichen Bücher, Magazine und Newsletter. Ich liebe es, Länder, Menschen und deren Kulturen kennenzulernen – obwohl das Reisen meinen ökologischen Fußabdruck nicht unbedingt gut dastehen lässt. Auch thematisch gibt es nur wenig, was mich überhaupt nicht interessiert – eine Tatsache, dir mir als Journalistin durchaus zugutekommt. Manches habe ich im Zuge von Fortbildungen erlernt. Mit weitaus mehr Dingen habe ich mich beruflich und/oder aus reinem Interesse beschäftigt und mir somit im Laufe der Zeit autodidaktisch ein großes Wissen angeeignet. Wichtig ist mir dabei, dass ich die Dinge tatsächlich verstehe, weil ich sie nur dann auch verständlich weitergeben kann. Nicht zuletzt aus diesem Grund plädiere ich dafür, dass wir uns der Welt von morgen im Rahmen von Zukunftssimulationen bzw. Zukunftsspielen sowie Zukunftsstorys annähern.

Die ganze Story findest du HIER.

Copyright Bilder: (© Filios Sazeides, unsplash)

Wer schreibt mit mir das Morgen?

Die Zukunft ist keine ferne Illusion, sondern etwas, das wir selbst erschaffen können. Oder eigentlich müssen. Ansonsten nämlich wird sie uns als nackte Tatsache präsentiert – sehr wahrscheinlich nicht auf einem Silberteller.

Wer nicht möchte, dass andere entscheiden, wie unsere Zukunft ausschaut, sollte sich selbst um die Welt von morgen kümmern. An der Zukunft zu arbeiten, ist allerdings weit mehr, als irgendwelche Pläne zu schmieden – ob im Privaten oder Businessbereich. Seit geraumer Zeit erleben wir eine unsichere und unbegreifliche Welt, die uns oft sogar Angst macht, weil sich so viele Dinge gleichzeitig verändern, selten zum Guten. Natürlich können wir nun den Kopf in den Sand stecken, uns in das gemachte Nest zurückziehen und die Augen vor dem Morgen verschließen…

Wer das nicht möchte, liest am besten HIER weiter. 

Ich denke: Was regt mich auf? (© privat)

Was regt Dich auf?

…wurde ich letzthin gefragt.
Ganz ehrlich: Die Frage regt mich auf.

Ich meine: Klar! Es gibt einiges, das mich aufregt, zum Beispiel, wenn man das Auto laufen lässt, während man „nur schnell“ eine Jause in der Bäckerei holt. Oder wenn ich mir anhören muss, was meine Nachbarn mit ihren Freunden via Video-Call lautstark und gefühlt stundenlang auf dem Balkon besprechen. Auch Schlagzeilen und Headlines sind teilweise zum Haare raufen – vor allem, wenn die Story dann gar nicht so heftig ist (abgesehen davon, dass das mit gutem Journalismus nichts zu tun hat).
Also ja, ich reg mich schon auf. Aber es reicht doch, wenn ich das in dem Moment tue. Warum muss ich mich dank so einer Frage noch mal darüber aufregen? Das tut weder mir noch denen gut, mit denen ich das teile!

Wäre es nicht besser, wenn wir mal die Negativität außen vor lassen, dem Jammern, Kritisieren und Schuldzuweisen die kalte Schulter zeigen und stattdessen beschließen, uns auf die schönen Dinge des Lebens zu konzentrieren? Was, wenn wir uns fragen würden: Was hat mich heute positiv gestimmt? Wer oder was hat mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert? Und wem konnte ich ein solches bescheren? Welche tollen Ideen sind mir heute gekommen, die ich morgen in die Tat umsetzen möchte? Wer oder was hat mich (dazu) inspiriert und wie habe ich mich dabei gefühlt?

Das heißt nicht, dass wir ab sofort alles schönreden sollen, denn einige Dinge gehören auf jeden Fall geändert – und zwar besser heute als morgen. Dennoch glaube ich, dass die Welt auch schlechter geredet wird als sie tatsächlich ist. Vielleicht also sollten wir ab und zu eine andere Brille aufsetzen, bevor wir nur das Elend sehen? Die muss nicht rosarot sein – schon leicht getönt wird aus einem nassen Blatt ein Herz, das mir einen regnerischen Tag versüßt hat.

Ich denke_wir müssen (© privat)

Wir müssen nicht nur sterben

Müssen ist mittlerweile ein richtig „böses Wort“. Geschrieben ist es nicht so arg, weil man es beim Korrekturlesen mit einem sollten verharmlosen kann (sofern man möchte). Ausgesprochen schaut die Sache freilich anders aus. „Wir müssen gar nichts außer sterben“, bekomme ich oft zu hören. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich oft das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen (sic!). Allerdings nehme ich es in den wenigsten Fällen zurück. Denn erstens habe ich keine „Allergie“ gegen das Müssen, wie das bei vielen anscheinend der Fall ist. Und zweitens bin ich sehr wohl der Meinung, dass wir in manchen Bereichen nicht umhinkommen, etwas tun zu müssen.

Allen voran müssen wir unseren Lebensstil ändern. Denn wenn wir so weitermachen, werden nicht erst die nachfolgenden Generationen mit den verehrenden Auswirkungen der Klimakrise zurechtkommen müssen. Seit Jahren nimmt etwa die Biodiversität in Europa dramatisch ab – oder um es mit den Worten der Biologin Katrin Böhning-Gaese zu sagen: „Wir stehen am Beginn des sechsten Massenaussterbens der Erdgeschichte.“ Und nein Österreich ist da keine Insel der biologisch-seligen Vielfalt – im Gegenteil wie ein Positionspapier des WWF verdeutlicht. Und wenngleich die EU-Biodiversitätsstrategie vorsieht, dass bis 2030 30 Prozent der Landfläche unter Schutz gestellt gehören, kümmert das die Länder wenig bis gar nicht. Beispielsweise hätten hierzulande die Bundesländer bis Ende Jänner ihre Pläne zur Erreichung dieser Ziele präsentieren sollen. Vier Monate später wartet man immer noch darauf.

Mir ist klar, dass manch einer Müssen mit Druck und Zwang verbindet. Und ja, das Wort hat durchaus Kraft, um nicht zu sagen Macht. Doch vor manchen Dingen können und dürfen wir die Augen schlichtweg nicht (mehr) verschließen. Ansonsten nämlich werden wir mit Konsequenzen leben müssen, die wesentlich drastischere Anpassungen und Veränderungen erfordern werden, als wir uns überhaupt vorstellen können. Und dann müssen wir sowieso…
Warum also streichen wir nicht schon heute ein paar Dinge von der „to-must-Liste“ und kommen ins Tun? Was könntest Du tun, um gleich heute eine bessere Zukunft zu ermöglichen? Was ist Dein erstes „Must-do“?

PS: Den Vortrag „Biosphäre am Limit – Unsere gemeinsame Verantwortung für biologische Vielfalt und Ökosysteme“ von Katrin Böhning-Gaese, Biologin, Professorin an der Goethe Universität Frankfurt am Main und Mitglied im Direktorium der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, kann man hier anhören – sehr empfehlenswert!

Ich denke_Missverständnisse haben Potenzial (© privat)

Missverständnisse haben Potenzial

Ich habe letzthin in einem Interview im #ConfareBlog zum Thema Digitale Kommunikation gesagt, dass es im Internet wesentlich mehr Potenzial für Missverständnisse gäbe. Erst als ich den Sager als Zitat hervorgehoben gesehen habe, wurde mir klar, dass mir hier wohl selbst ein „Schnitzer“ passiert ist – zumindest, wenn man davon ausgeht, dass Missverständnisse gar kein Potenzial haben sollten. Betrachtet man sie als etwas rein Negatives, hätte ich beispielsweise sagen müssen: „In der digitalen Welt ist das Risiko für Missverständnisse wesentlich größer.“ Und da das Interview im digitalen Raum stattgefunden hat, wäre es ein Leichtes gewesen, den Fehler ausbessern zu lassen.

Ich habe es nicht getan. Denn je länger ich darüber nachgedacht habe, umso mehr wurde mir klar, dass dieser „Versprecher“ so unrecht gar nicht war. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass Missverständnisse sogar sehr viel Potenzial haben können. Wenn wir nämlich den Anderen nicht bzw. falsch verstehen, können wir darüber reden, Dinge klarstellen, einen gemeinsamen Konsens finden und/oder zu neuen Einsichten gelangen. Wir kommen ins Reden und dabei kommen die Leut‘ bekanntlich zusammen. Das setzt natürlich voraus, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass Dinge, die wir sagen, falsch verstanden werden bzw. dass wir selbst etwas falsch verstehen können. Und vor allem, dass wir das dann auch ansprechen. Letzteres ist eine Offenheit, die wir in einer komplexen Welt wie heute mehr denn je brauchen.
Wie also wäre es, wenn wir Missverständnisse willkommen heißen? Wenn wir Irrtümer Missdeutungen und Co. als wichtige Zutaten einer noch wichtigeren Fehlerkultur betrachten würden, anstatt sie unter den (digitalen) Teppich zu kehren?

Ach und wer der Meinung ist, mich gerade missverstanden zu haben: Let me know – ich unterhalt mich gern mit Dir über meine Schnitzer!

Ich denke_fake your future now (© privat)

Fake your future now

Wie echt ist das Bild, das wir von uns nach außen tragen – über welche Kanäle auch immer? Wie viel unseres wahren Ichs steckt in all den Dingen, die wir so von uns geben? Wie authentisch sind wir tatsächlich in unserer Kommunikation?
Wer jetzt glaubt, es folgt ein weiteres Plädoyer gegen die ach so erstunken und verlogene Social Media-Welt, liegt falsch. Nicht, dass ich Fake News, überdrüber Selbstdarstellung mit editierten Filterbildern und heile Welt-Posts für gut halte. Das hat nichts mit dem real life zu tun – nicht nur weil all das digital stattfindet. Was aber wenn wir in diesen Online-Welten Bilder zeichnen, wie wir uns in Zukunft sehen? Was, wenn wir Storys über jene Person erzählen, die wir morgen sein wollen?
Mir liegt nicht daran, eine Fake-Welt schönzureden, die von manchen derart auf die Spitze getrieben wird, dass man wirklich nicht mehr weiß, ob man überhaupt noch etwas glauben darf. Doch was ist mit all jenen, die nur ein bisschen faken, till they actually make it?

Wenn wir es mit der Zukunft ernst meinen, kann das niemals nie mit irgendwelchen gekünstelten Bildern und irrealen Utopien funktionieren. Vielmehr brauchen wir plausible Geschichten, nachvollziehbare Szenarien und wünschenswerte Narrative. Denn nur diese können wir auch authentisch und verständlich kommunizieren. Ist das allerdings der Fall, dann könnten wir es doch gutheißen, wenn manche sich und ihre Welt so zeigen, wie sie (morgen) sein wollen. Dann sollten wir sogar Beifall zollen, wenn der wahre Kern spannend und mutig, hoffnungsfroh und zuversichtlich aufgehübscht wird.
Und wie wäre es, wenn jene, die das bislang noch nicht getan haben, nun ebenfalls optimistische Zukunftsbilder von sich zeigen und wünschenswerte Zukunftsstorys kommunizieren? Vielleicht wissen wir dann noch weniger, was real und was fake ist. Vielleicht aber ist das dann auch egal, weil die Welt schon im Hier und Jetzt ein besserer Ort ist, statt es erst morgen zu werden – möglicherweise…

In diesem Sinne: FAKE YOUR FUTURE NOW.
Und wenn wir das gemeinsam angehen sollen: Schreib mir!

Ich denke_aber ja (© Christiane Mähr)

Ohne Wenn und Aber…

Wir sind eine „Ja, aber…“-Gesellschaft. So gut wie jede Idee sieht sich sogleich mit Einschränkungen und Vorbehalten konfrontiert. Selbst wenn man sie an sich für eine gute hält, haben wir sofort Bedenken, dass es aus diesem oder jenem Grund halt doch keine solche ist. Wir sind darauf getrimmt, immer alle Eventualitäten zu bedenken und bauen im Laufe des Lebens unzählige Mauern von Gegenargumenten und Bedingungen auf, die wir nur schwer niederreißen können. Man könnte fast meinen, „Einwand“ kommt von all den „Aber-Mauern“. Wobei auch der eigentliche Ursprung, nämlich „einwenden“, nicht wesentlich besser ist – schließlich impliziert es, dass wir erst mal eine Wende vollziehen sollten.

In Tansania – ja, ich komme schon wieder damit, denn das Land und vor allem seine Menschen haben mich nachhaltig geprägt und ich werde wohl noch öfters Sätze mit „In Tansania“ beginnen 😉 Also: In Tansania habe ich nur selten ein „Aber“ gehört. Nicht, weil dort vorwiegend Swahili oder Englisch gesprochen wird. Auch nicht, weil Tansanier alles durchziehen, ohne vorher darüber nachzudenken. Vielmehr zerbrechen sie sich den Kopf vorher nicht so ausgiebig, wie wir das tun. Sie tun einfach. Ob sie schlussendlich erfolgreich sein werden, wird sich weisen. Klar wird es auf dem Weg einige Stolpersteine geben, vielleicht verläuft das Projekt auch im Sand, aber (sic!) man lässt es halt mal drauf ankommen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass wir ab sofort alle Bedenken über Bord werfen und blindlings in die Zukunft rennen sollen. Doch Fakt ist: Wir können nicht alles bis ins Detail planen. Hätte sich mein Leben an all die Pläne gehalten, die ich geschmiedet habe, wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Wie also wäre es, wenn wir von einer „Ja, aber…“-Gesellschaft zu einer „Aber ja…“-Gesellschaft werden?

Ich denke, die Zeit rennt

Rennt die Zeit oder rennen wir vor dem Leben davon?

Im Rückblick sind die drei Monate in Tansania schnell vergangen. Vor Ort aber kam es uns nie so vor. Nicht weil wir nichts zu tun gehabt hätten, sondern weil die Uhren dort einfach anders ticken – nicht langsamer, sondern irgendwie gar nicht. Natürlich gibt es Termine und auch Tansanier können pünktlich sein. Doch wenn es nicht unbedingt sein muss, sind sie es nicht. Und das ist vollkommen OK und kein Grund für irgendeine Diskussion. Zeit hat dort schlicht einen anderen Stellenwert: Es ist wichtig, wie und mit wem man sie verbringt, aber nicht, dass man sie zu einem bestimmten Zeitpunkt verbringt, und schon gar nicht, dass man damit zu einem vereinbarten Zeitpunkt beginnt. Gegen Ende kamen auch wir öfter mal zu spät, wobei wir das meist eingeplant haben – und selbst dann waren wir fast immer die ersten.😀
Ja, es ist so eine Sache mit der Zeit. Die zwei Wochen, seit wir wieder hier sind, sind wie im Flug vergangen. Dabei habe ich gefühlt nichts dazu beigetragen, denn vom Kopf her bin ich nach wie vor nicht so richtig angekommen. Und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob ich das möchte. Ist es überhaupt nötig? Wäre es nicht möglich, auch hier mit einem anderen Zeitgefühl den Alltag zu bestreiten? Wäre das nicht ein Anfang, um von anderen Kulturen zu lernen?

Übrigens: Zu all den Fragen, die mir zu Beginn unserer Zeit in Tansania durch den Kopf geschossen sind, kamen noch etliche hinzu. Antworten habe ich nur wenige gefunden – unter anderem, weil ich gelernt habe, Dinge zu akzeptieren, weil sie schlichtweg so sind, wie sie eben sind. Ich habe mir zwar ab und an den Kopf über dies oder jenes zerbrochen, nur um schlussendlich zu wissen: Es macht keinen Sinn, mit dem Kopf durch die Fragewand zu wollen. Dahinter gibt es keine Antworten – zumindest keine, die man mit einem westlich (hinter)fragenden Kopf finden kann.
Das heißt nicht, dass ich künftig keine Fragen mehr stellen werde. Im Gegenteil: Ich werde ganz viel fragen. Doch ich werde keine Antworten suchen. Denn ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass mir die Zeit diese weisen wird. Und dann wird das Leben die Frage ändern, sodass ich erneut die Antworten auf mich zukommen zu lassen kann. Und vielleicht hören dann auch die Uhren auf zu ticken und die Zeit darf ihren Lauf nehmen, ohne dass wir uns ständig selbst überholen…

Ich denke_10 (© privat)

Manchmal muss man eine Reise tun…

Für eine Zeit lang weg. Raus aus dem gewohnten Alltag, hinein in eine komplett andere Welt, die ich mir nicht im Geringsten habe vorstellen können. Seit über zwei Wochen bin ich nun in Morogoro, Tansania. Ein Land, deren Menschen ich nicht verstehe – und dabei ist die Sprache noch die geringste Barriere. Viel größer sind die kulturellen Unterschiede. So viele Gepflogenheiten und Gewohnheiten, so viele Sitten und Bräuche, die ich nicht nachvollziehen kann. Man versucht zu verstehen, sich einen Reim aus diesem oder jenem zu machen. Und doch kommt einem das eigene Denken immer wieder in die Quere – jenes „westliche“ Denken, das uns doch so klar erscheint.
 
Aber ist es das wirklich? Ist es tatsächlich so viel logischer, wie wir die Dinge sehen, tun und kommunizieren? Oder ist es einfach nur über all die Jahre gelernt und eingeübt? Falls Letzteres der Fall ist, hätte alles, was wir hier nicht nachvollziehen können, ja doch seine Berechtigung?
Allerdings könnte man dann einwenden, dass man die Dinge nicht immer so tun muss, wie man sie Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte lang gemacht hat. Schließlich reden wir in der „westlichen Welt“ ja ständig von Innovation. Stellt sich freilich auch wieder die Frage: Ist unser Denken und Tun der innovative Schlüssel zu einem besseren Leben? Wobei man erst einmal klären müsste, was besseres Leben überhaupt bedeutet – vor allem für die Menschen hier.
 
Fragen über Fragen und es werden täglich mehr. Wir werden sehen, ob ich in den kommenden Wochen Antworten darauf finde…  

Ich denke 11 (© privat)

Vertrau‘ erst mal dir selbst – dann der Zukunft

Im Kreuzworträtsel hat das Vertrauen in die Zukunft acht, manchmal zehn Buchstaben. Im echten Leben benötigen wir dafür wesentlich mehr Buchstaben. Und immer öfter fehlen uns die Worte, wenn es darum geht, vertrauensvoll in die Welt von morgen zu schauen. Dabei liegt es an uns selbst, (wieder) Worte zu finden, das Ruder herumzureißen, Verantwortung zu übernehmen und mutig (voran)zugehen. Dazu aber ist es wichtig, dass wir uns wohlfühlen und Zuversicht schöpfen. Spannend finde ich in dem Zusammenhang das Konzept der zwei Selbste von Daniel Kahnemann, US-amerikanischer Psychologe, Nobelpreisträger und Bestsellerautor: Seiner Meinung nach haben wir nämlich ein erlebendes Selbst, das sich andauernd mit der Frage beschäftigt: „Fühle ich mich gerade wohl oder tut es weh?“ und zugleich ein erinnerndes Selbst, dass die Frage beantwortet: „Wie war es im Großen und Ganzen?“

Gehe ich nun davon aus, dass mein Wohlbefinden in der Zukunft sowohl davon abhängt, was ich in Zukunft erleben werde, als auch davon, was ich in der Vergangenheit erlebt habe, dann sollten wir doch alles daransetzen, heute schon positive Erinnerungen zu schaffen, sodass wir morgen eine Welt haben, in der wir uns wohlfühlen können.

Vertrauen hat aber immer auch mit (Mit)Menschen zu tun. Soll heißen: Als soziales Wesen sind wir darauf gepolt, den Menschen zu vertrauen – und selbst eingeschlossen. Wenn wir also zuverlässige Menschen um uns haben und auf die eigenen Fähigkeiten bauen können, kommen wir dem Vertrauen in die Zukunft immer näher. Warum ich dieser Meinung bin, kannst Du auf meinem aktuellen Artikel auf Zukunft Neu Denken lesen.

Ich denke 9 (© Christiane Mähr)

Wenn alles unsicher ist, ist vielleicht alles möglich

Es hackt. Gefühlt seit bald drei Jahren. In Wahrheit wohl schon viel länger. Wir schlittern von einer Krise ins nächste Jammertal, haben aufgehört Pläne zu schmieden, da die Welt diese ohnehin nicht erfüllen kann. Doch liegt nicht gerade darin das tatsächliche Problem? Haben wir nicht viel zu lange unser Umfeld für dies und jenes verantwortlich gemacht? Haben wir vielleicht die Bedingungen des Lebens zu Hindernissen erklärt, weil dann nicht wir daran schuld sind, dass es hackt? Und liegt in all dem nicht eigentlich auch die Lösung?
 
Fakt ist doch: Wir konnten noch nie vorhersagen, was die Zukunft bringen wird. Nichts ist fix und morgen kann alles anders sein, als wir heute gedacht haben. Dennoch gilt es, unsere Zukunft zu gestalten – mehr denn je würde ich mal behaupten. Ich jedenfalls bin davon überzeugt, dass wir lösungsorientiert und optimistisch, verantwortungsvoll und mutig an die Dinge herangehen müssen. Wir sind es uns, vor allem aber den nachfolgenden Generationen schuldig, Verantwortung zu übernehmen, zukunftsorientiert zu denken und zu handeln. Und wir sollten endlich aufhören, die Welt auszubeuten, sondern sie als den Schatz zu behandeln, der sie tatsächlich ist.
 
Ach und wenn eh schon alles unsicher ist und – davon dürfen wir ausgehen – auch bleiben wird, können wir uns doch in Zukunftskompetenz üben. Wie also wäre es, wenn wir Zukunft derart neu denken würden, als ob alles möglich wäre? Wer weiß: Vielleicht IST alles möglich?!

Zukunft lernen (© privat)

Nichts, aber schon gar nichts haben wir gelernt! 

Diese Worte höre ich in letzter Zeit sehr oft. Die einen beziehen es auf die weit zurückliegende Vergangenheit, die anderen auf die jüngsten Geschehnisse. Einig ist man sich, dass wir eben nichts gelernt haben und, überspitzt gesagt, heute noch so blöd sind wie früher.
Ich habe auf derartige Aussagen keine Antworten. Kann weder zustimmen noch dagegen argumentieren und behaupten, dass wir sehr wohl etwas gelernt haben. Wie so oft kommen mir stattdessen erst einmal Fragen: Was genau hätten wir denn lernen sollen? Gibt es überhaupt ein „kollektives Lernen“ oder macht nicht jeder derart persönliche Erfahrungen, sodass auch das daraus Gelernte völlig individuell ist? So betrachtet, könnte es durchaus sein, dass der eine weitreichende Erkenntnisse erworben hat, während der andere nichts, aber schon gar nichts gelernt hat. Wobei sich Letztere dann wahrscheinlich die Frage gefallen lassen muss: Warum hast Du denn nichts gelernt?
 
Abgesehen davon: Wie wäre es, wenn wir die Sache einfach mal andersrum angehen würden? Vielleicht fehlt uns schlichtweg die Motivation, rückwärtsgerichtet zu lernen? Wie also wäre es, wenn wir aus der Zukunft lernen würden? Und dabei orientieren wir uns nicht an den Fehlern, die wir machen, sondern an all den guten Dinge, die wir auf Spur bringen werden. Derart lernen wir mit dem Blick nach vorne, fokussieren uns auf Resultate und Stärken statt auf Irrtümer und Schwächen, fühlen den Wandel vor und gestalten die Welt von Morgen aktiv mit.
Ich jedenfalls freu mich schon auf all die Gespräche, bei denen wir uns vor Augen führen, wie viel wir doch aus der Zukunft gelernt haben. Und Du?

Rückwärts erinnern (© Nicole Baster, Unsplash)

Rückwärts erinnern

„Eine dürftige Art von Gedächtnis, wenn es nur nach rückwärts reicht“, stellt die Herzkönigin in Lewis Carrolls Wonderland fest, als ihr Alice erklärt, dass sie sich nie an etwas erinnern kann, bevor es geschieht. Man mag von der schlecht gelaunten Monarchin denken, was man möchte – doch sie hat schon recht mit dem, was sie sagt.

Zugegeben: Das klingt im ersten Moment verwirrend bzw. macht es, um bei der Herzkönigin zu bleiben, ein wenig schwindlig, wenn man rückwärts in der Zeit lebt. Wenn man es sich aber erst mal angewöhnt hat, eröffnet es einem gar wunderbare Welten.
Ich meine: Wie viele Dinge könnten wir anderntags besser machen, wenn wir uns schon gestern daran erinnert hätten, welche Auswirkungen unser Tun heute hat? Welch tolle Geschichten können wir schreiben und (er)leben, wenn wir mit der Zukunftsbrille verantwortungsvoll auf die Gegenwart blicken würden?
Wenn die Ursache in der Zukunft liegt, sollten wir uns jetzt um die Wirkung kümmern, damit es besser und besser und besser und besser… wird.

Ich denke 6 (© privat)

Let’s talk…

Kommunikation ist Frage und Antwort, Senden und Empfangen, Ursache und Wirkung – und noch so einiges mehr. In jedem Fall aber ist es immer das Zusammenspiel von mindestens zwei Teilen bzw. zwei (oder mehr) Teilnehmern, die zusammen eine Art kommunikatives Ping-Pong spielen. Allerdings sollte uns klar sein, dass man dabei nie wissen kann, wie der Ball bzw. das Gesagte beim Gegenüber ankommt. Missverständnissen stehen also durchaus an der Tagesordnung. Doch auch diese können uns einen erheblichen Schritt weiterbringen. Ob nun Ein- oder Missverständnis: Wichtig ist, dass wir klar und offen, wertfrei, respektvoll und lösungsorientiert kommunizieren. Und vor allem, dass wir zuhören.
Wann also fangen wir (wieder) an, miteinander zu reden statt gegeneinander Monologe zu führen? Wie wäre es, wenn wir nur mehr einen respektvollen Umgang mit unserem Gegenüber pflegen? Wie viele zukunftsfähige und mutige Ideen könnten wir dabei schmieden? Was hindert uns daran, im gemeinsamen Dialog nach Lösungen zu suchen? Das heißt nicht, dass wir das Grübeln im stillen Kämmerlein aufgeben müssen (zumindest wer das – wie ich – gern tut). Doch wir sollten uns dabei immer auch überlegen, mit wem wir demnächst darüber diskutieren können.

Wer Lust hat, sich mal mit mir auszutauschen – über konkrete Pläne oder Gott und die Welt von morgen: Let’s talk

Umwege gehören zum Leben

…davon bin auch ich überzeugt – obwohl ich zur ungeduldigen Sorte gehöre und eigentlich so schnell wie möglich ans Ziel kommen möchte.
Doch was, wenn ich tatsächlich immer auf dem geraden, dem erstbesten Weg gegangen wäre? Was hätte ich alles verpasst, ohne den einen oder anderen Abstecher? Welche Landschaften hätte ich nicht bewundern können, welche Inspirationen hätte ich links liegen gelassen? Woher will ich überhaupt wissen, dass der kurvenreiche Pfad, den ich genommen habe, nicht sowieso der schnellste war?
Welche Wege ich auch in der Vergangenheit gegangen bin – ich weiß, dass ich in Zukunft ebenso etliche Umwege machen werde. Doch ich weiß auch, dass es meine Wege sein werden. Das heißt nicht, dass wir aufhören sollen Pläne zu schmieden, weil wir sie schlussendlich ohnehin über den Haufen schmeißen müssen. Ohne Plan, kein Ziel. Und ohne Ziel, kein Aufbruch.
Wir sollten allerdings lernen, Zukunftskurven einzukalkulieren, auf der Reise in die Welt von morgen flexibel zu bleiben, sodass wir unsere Zukunftsstory laufend um- bzw. neu schreiben können.
Also ja: Das Leben birgt viele Umwege in sich. Auf dass wir sie als Inspiration für die eigene Zukunft sehen.

Ich denke_4 (© privat)

Erinnerungen sind etwas Tolles…

Beim Durchblättern des Fotoalbums kann man sich in eine andere Zeit beamen. Im Gespräch mit Freunden gibt man Geschichten von früher zum Besten. Und wenn die Eltern von unserer Kindheit erzählen, glauben wir uns daran zu erinnern, wie wir im Sandkasten gebuddelt haben.
Ja, Erinnerungen sind etwas Tolles. Solange wir uns nicht in ihnen verfangen, an ihnen festhalten und den vermeintlich guten alten Zeiten nachtrauern – schon alleine, weil man sich fragen muss, ob die tatsächlich so gut waren.
Laotse sagt: „Erkennst du klar, dass sich alle Dinge verändern, dann wirst du an nichts festhalten wollen.“
Warum also klammern wir uns oft so fest an alte Geschichten? Wie wäre es, wenn wir sie hin und wieder aufleben und dann wieder ziehen lassen? So als wären sie kleine Erinnerungsinseln, auf denen wir uns ein Lächeln auf das Gesicht holen können. Wobei das Loslassen ja eigentlich hier und heute beginnt. Sprich: Wenn sich alles ständig verändert, macht es doch gar keinen Sinn, das, was wir jetzt haben, bewahren zu wollen – so wie das aktuell ja an der Tagesordnung liegt. Ganz nach dem Motto: Lieber heute hamstern, als morgen aus dem Hamsterrad katapultiert zu werden.
Was aber, wenn wir morgen gar nicht mehr im Kreis rennen? Was, wenn sich die Welt anders entwickelt, als wir es ihr zutrauen? Was, wenn wir die Dinge heute loslassen, um Raum für ein neues Morgen zu schaffen? Und was, wenn wir es mal mit Erinnerungen an die Zukunft versuchen?

Ich denke_3 (© privat)

Die Sache mit dem Sinn…

„Wenn wir unsere Zukunft verstehen wollen, wird es (…) nicht ausreichen, Genome zu entschlüsseln und über Zahlen zu brüten. Wir müssen die Fiktionen entschlüsseln, die der Welt einen Sinn verleihen“, schreibt Yuval Noah Harari in „Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen“.
Dabei ist das mit dem Sinn ja so eine Sache. Nicht nur, dass der Begriff selbst unterschiedliche Bedeutungen hat. Auch jeder einzelne hält unterschiedliche Dinge für sinnvoll. Das allerdings hängt oft mit unserem Umfeld zusammen und damit auch mit dem (Sinn-)Geflecht, in das all unsere Geschichten eingewoben sind. Denn ob wir es wollen oder nicht und ob wir dieselben Dinge als sinnreich oder sinnbefreit betrachten wie unsere (Groß-)Eltern, Partner, Freunde, Nachbarn oder Menschen unserer Generation – auch wenn wir sie gar nicht kennen: Sinn entsteht durch das Zusammenspiel vieler Geschichten und im Laufe der Zeit. Somit unterliegt er auch einer ständigen Veränderung.
Wenn also der Sinn unseres Lebens hier und jetzt ein Produkt der Geschichten von gestern ist, warum schreiben wir nicht heute unsere Zukunft so, wie sie für uns und nachfolgende Generationen sinnvoll ist? Wieso glauben wir die angstmachenden und sinnlosen Erzählungen, die uns Politik und Medien als Realität verkaufen?
Wie wäre es, wenn wir zukunftsbejahende und sinnvolle Fiktionen schreiben und sie verbreiten würden, sodass die Welt deren Sinn voller Freude entschlüsseln kann? Wie wäre es, wenn wir Zukunft neu denken, unsere Zukunftsstorys selbst verfassen und damit der Welt von Morgen (wieder) einen Sinn geben würden?
Auf was warten wir eigentlich noch?

Ich denke_2 (© privat)

Mutige Zukunftsrevoluzzer

„Denn eine wahrhaft revolutionäre Revolution wird sich nicht in der materiellen Welt vollziehen können, sondern nur in den Seelen und Körpern der Menschen.“
…ich möchte diesen Satz aus Aldous Huxleys „Schöne Neue Welt“ um das Denken ergänzen. Meiner Meinung nach ist es nämlich höchste Zeit, dass wir endlich (wieder) revolutionäre Gedanken schmieden, sodass sich die Revolution in einem neuen Mindset – einem Future Mindset entfalten kann. Also lasst uns gedanklich auf die Barrikaden steigen. Und dafür braucht es im ersten Schritt gar nicht viel. Denn in einer Zeit, in der die Zukunft vielfach kritisch betrachtet und – wenn überhaupt – ängstlich angegangen wird, ist man ja schon revolutionär, wenn man sich den Optimismus behält.
Die Zukunft aber, die kommt sowieso. Warum also machen wir nicht das Beste aus ihr? Und zwar jetzt und gleich. Design-Experte Jan-Erik Baars hat letzthin in einem Gespräch zu mir gesagt: „Als ich in den 1960er, -70er Jahren aufgewachsen bin, war die Zukunft grandios.“
Egal, wann und warum wir aufgehört haben, davon überzeugt zu sein, dass die Zukunft nur besser werden kann: Wir können hier und heute wieder damit anfangen, das Beste aus ihr zu machen.

Ich denke_1 (© privat)

Veränderung ist die einzige Konstante

…davon war schon der griechische Philosoph Heraklit vor 2500 Jahren überzeugt. Und doch glauben wir, das „gute Alte“ bewahren zu können. Oder sagen wir so: Manche Dinge dürfen sich unter dem Deckmantel des Fortschritts verändern, werden optimiert und uns als Top-Innovation verkauft, obwohl es doch nur alter Wein in neuen Schläuchen ist. Der Rest aber soll bitte so bleiben, wie er ist. Schließlich weiß niemand, was die Zukunft bringt.
Nein, das wissen wir nicht. Aber die Zukunft wird uns auch dann Veränderung bringen, wenn wir (vermeintlich) alles beim Alten belassen. Warum also betrachten wir die Zukunft nicht als Einladung, uns ebenso zu verändern? Weshalb fragen wir uns immer, was wir verlieren können? Sollten wir uns nicht viel eher fragen: Was kann ich gewinnen, wenn ich mich schon heute verändere? Was, wenn ich tatsächlich mit der Zeit gehe? Oder ihr sogar einen Schritt voraus bin? Was, wenn ich zum Gestalter meiner Zukunft werde? Wenn ich meine eigene Zukunftsstory schreibe?
Am Ende des Tages bleibt ohnehin nichts, wie es einst war. Also warum nicht die Welt verändern und Zukunft neu denken?